„Es reicht!“ Nikolaus Kimla spricht an, was viele Unternehmer denken. Die mittelständische Wirtschaft steht an einem Wendepunkt. Viel zu sehr ist sie zum Lastesel für vielfältige finanzielle Bürden geworden. Während sie gleichzeitig einem permanenten Legitimierungsdruck ausgesetzt ist. Der Autor zeigt Herausforderungen, Perspektiven und neue Chancen für KMU auf und entwirft konkrete Strategien gegen die Überforderung. Die mittelständische Wirtschaft ist ein bedeutender Arbeitgeber, ein maßgeblicher Beitragsleister zum Steuer-, Gesundheits- und Sozialsystem und eine wichtige Ausbildungsstätte für die gewerblichen Berufe. Sie ist das Rückgrat der so genannten Wohlstandsgesellschaft. Zu Recht haben die Politiker daher im Zuge der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise den Blick auf diese Unternehmen gelenkt und auf ihre „Systemrelevanz“ verwiesen. Dieser Konsens scheint aber nur verbal zu herrschen. Denn die Praxis ist leider eine andere. Der Druck auf die KMU und die Belastungen durch die immer höher werdenden gesellschaftlichen Ansprüche wachsen stetig. Die Politik ist zum Umdenken aufgefordert! Die Unternehmer wiederum sind dazu aufgerufen, sich gegen die Verkennung ihrer Bedeutung und Funktion zur Wehr zu setzen. Um eine Grundlage dafür zu schaffen, dass die viel zitierte „Renaissance“ der mittelständischen Wirtschaftskultur gelingt. Denn sie ist wichtiger denn je. Als aktiver Unternehmer hat Nikolaus Kimla selbst unmittelbare Praxiserfahrung. Er stellt die vielfältigen Aufgaben und Facetten der unverzichtbaren Bedeutung von KMU für das politische und gesellschaftliche Umfeld eindringlich dar. Und plädiert dafür, die Schlüsselkonzepte einer zukunftsverträglichen wirtschaftlichen Entwicklung – Freiheit und die damit verbundene Verantwortlichkeit – wieder zu entdecken, freizulegen und in Gesellschaft und Politik neu zu verankern.