Heilkräuterschatz-Rezept

Natur-Antibiotikum gegen Erkältung: Spitzwegerich

 

Zutaten für eine Teemischung
Bronchial-Tee 

  • 20 g Spitzwegerich
  • 10 g Lindenblüten
  • 10 g Zinnkraut
  • 10 g Fenchel

 

 

Spitzwegerich (Plantago Ianceolata L.a)

»Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen«, schreibt Kneipp (1821–1897) in seinen Büchern. Dieser Spruch trifft häufig zu. Die Natur ist eine riesige Apotheke, aus der man reichlich ernten kann. Der Wunsch nach natürlicher, gesunder Ernährung bewirkt, dass das Wissen um den Nutzen von Kräutern einen immer höheren Stellenwert bekommt.

Kräuter wurden immer wieder in den Schriften von Hildegard von Bingen, Sebastian Kneipp, Kräuterpfarrer Künzle sowie in noch früherer Zeit von Paracelsus oder Hippokrates empfohlen. Sie waren die Vorbilder für Mönche und Nonnen, die erste Kräutergärten angelegt haben. »Lasst eure Nahrungsmittel eure Heilmittel und eure Heilmittel eure Nahrungsmittel sein«, war der Leitspruch des griechischen Arztes Hippokrates.

Wirkung: Naturantibiotikum und Hustentee bei Erkältung
Verwendbare Pflanzenteile: Das gesamte Kraut, vor allem die Blätter
Sammelzeit: April bis Juli
Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Kieselsäure, Luteolin, hoher Anteil an Zink und Kalium, Cumarinderivat Aesculetin, aktives Saponin u. a.

Anwendung in der Volksheilkunde

Der Schwerpunkt der oft verkannten Heilpflanze liegt in der Anwendung bei Erkältungskrankheiten wie Husten mit starker Verschleimung, auch Keuchhusten, und zur Linderung bei Katarrhen der oberen Luftwege, bei Bronchitis, Halsweh und Heiserkeit (hier noch zusätzlich Isländisch-Moos-Lutschpastillen verwenden). Als zusätzliches Mittel bei Asthma und Reizhusten lindert der Tee den Hustenreiz.

Wissenschaftlich anerkannte Anwendungsgebiete

Katarrhe der Luftwege, entzündliche Veränderung der Mund- und Rachenschleimhaut.
Äußerlich: Bei entzündlichen Veränderungen der Haut.

Zubereitung

1 TL der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 6 bis 8 Minuten ziehen lassen. Dann durch ein Teesieb seihen und den leicht abgekühlten Tee bei Bedarf mit Waldhonig oder Fenchelhonig süßen.

  • Jürgen Schneider
  • Natürliche Antibiotika aus Wildpflanzen und Heilkräutern
  • Entzündungen stoppen und das Immunsystem stärken
€ 16,90
Franz. Broschur
16,5 x 23,5 cm; 128 Seiten
ISBN 978-3-7088-0713-3
Erscheinungstermin: 09/01/2017
Sofort lieferbar

Pflanzliche Wirkstoffe sinnvoll nutzen

Chemische Antibiotika greifen die Darmflora an, schwächen das Immunsystem und bleiben oft wirkungslos, da Krankheitserreger resistent werden. Die Natur bietet mit pflanzlichen Antibiotika sanfte Alternativen: Wildpflanzen, Heilkräuter und Früchte können ebenso gegen Bakterien, Viren und Pilze wirksam sein. Heilpflanzenexperte Jürgen Schneider stellt das große Potenzial dieser Pflanzen vor, beschreibt sie und ihre Inhaltsstoffe sowie Einsatzgebiete und Anwendungsmöglichkeiten und erklärt, wann und wie pflanzliche Antibiotika wirken.

Aus dem Inhalt: Heilpflanzen und ihre Inhaltsstoffe | Welche Heilpflanze hilft gegen welche Beschwerden? | Saisonal richtig sammeln | So stellen Sie Tees, Tinkturen, Salben &, Co richtig her

Jürgen Schneider ist ausgebildeter Handelsfachwirt, Drogist sowie Homöopathieberater. Er bietet in verschiedenen Institutionen Kurse über Kräuteranwendungen und die Herstellung von Naturkosmetik an.

Blick ins Buch

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Natürliche Antibiotika aus Wildpflanzen und Heilkräutern

€ 16,90
Franz. Broschur
16,5 x 23,5 cm; 128 Seiten
ISBN 978-3-7088-0713-3
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