Buchpräsentation

Kapellen, 24.03.2019, "Die Untoten von Neuberg"

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Sonntag, 24. März 2019
19:30 Uhr
Claus, Philipp, Andreas R. Peternell, Ditz Fejer

Die Untoten von Neuberg

VAZ Mürzer Oberland

Zwischen Mürzzuschlag und Mariazell, an Kindheitsorten der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ist ihr Opus magnum, der Gespensterroman „Die Kinder der Toten“ situiert. Ebendort wurde 2017 im Rahmen des Festivals steirischer herbst der Versuch unternommen, Jelinek zu verfilmen. Mit Protagonisten aus der Obersteiermark, auf Super-8.
Die Dreharbeiten, die als eigenes performatives Projekt angelegt waren, wurden mit dem Nestroypreis 2018 ausgezeichnet, der von Ulrich Seidl produzierte Film, anlässlich seiner Weltpremiere bei den 69. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2019 mit dem FIPRESCI-Preis der International Federation of Film Critics.
Das Buch „Die Untoten von Neuberg“ unternimmt nun als weiterer Bestandteil dieses vielteiligen Gesamtprojekts den Versuch, rund um die Fotos von Ditz Fejer, die fragile Beziehung zwischen Elfriede Jelinek, ihrem Hauptwerk, der Obersteiermark, ihrer Natur und Kultur in einem einprägsamen Versuch künstlerischer Landvermessung auszuloten – als eigenwillige Beschwörung von österreichischer „Heimat“. Denn: Die Kinder der Toten – das sind wir alle.

Veranstaltungsort

  • VAZ Mürzer Oberland
  • Bahnhofstraße 4
  • 8691 Kapellen
€ 20,00
Die Untoten von Neuberg - Hardcover
20,5 x 26 cm; 272 Seiten
ISBN 978-3-222-13628-3
Erscheinungstermin: 22/03/2019
Jetzt vorbestellbar

»Die Steiermark
hasse ich am allerwenigsten.«
Elfriede Jelinek

Zwischen Mürzzuschlag und Mariazell, an Kindheitsorten der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ist ihr Opus magnum, der Gespensterroman „Die Kinder der Toten“ situiert. Ebendort wurde 2017 im Rahmen des Festivals steirischer herbst der Versuch unternommen, Jelinek zu verfilmen. Mit Protagonisten aus der Obersteiermark, auf Super-8.
Die Dreharbeiten, die als eigenes performatives Projekt angelegt waren, wurden mit dem Nestroypreis 2018 ausgezeichnet, der von Ulrich Seidl produzierte Film, anlässlich seiner Weltpremiere bei den 69. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2019 mit dem FIPRESCI-Preis der International Federation of Film Critics.
Das Buch „Die Untoten von Neuberg“ unternimmt nun als weiterer Bestandteil dieses vielteiligen Gesamtprojekts den Versuch, rund um die Fotos von Ditz Fejer, die fragile Beziehung zwischen Elfriede Jelinek, ihrem Hauptwerk, der Obersteiermark, ihrer Natur und Kultur in einem einprägsamen Versuch künstlerischer Landvermessung auszuloten – als eigenwillige Beschwörung von österreichischer „Heimat“. Denn: Die Kinder der Toten – das sind wir alle.

Ditz Fejer, 1974 in Bruck an der Mur geboren, arbeitet als freier Fotograf in den Bereichen Architektur, Kunst und Kultur. Seine Arbeiten wurden mehrfach international ausgezeichnet, ausgestellt und in Magazinen und Büchern publiziert. Er ist unter anderem Preisträger der International Competition for Photographing Architecture der Henning Larsen Foundation, Kopenhagen.

Andreas R. Peternell, 1971 in Leoben geboren, lebt als Kulturarbeiter und Redakteur des Feuilletonmagazins schreibkraft in Graz. Er war Pressesprecher der Österreichischen Buchmesse und langjähriger Leiter der Kommunikations- und Marketingabteilung des steirischen herbst. Buchpublikationen unter anderem zum Marktwert von Literatur, politischen Strategien in der Kunst oder den „drängendsten Fragen der Popmusik“.

Claus Philipp, 1966 in Wels geboren, lebt als freischaffender Publizist und Dramaturg in Wien. Zuvor war er Kulturressortleiter, Film- und Literaturkritiker der Tageszeitung Der Standard und bis 2017 Geschäftsführer des Wiener Stadtkinos und des anhängigen Filmverleihs. Diverse Buchpublikation unter anderem zu Christoph Schlingensief, Alexander Kluge und Ulrich Seidl.

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