Buchpräsentation

München, 27.11.2019, "Margarete Schütte-Lihotzky - eine Biografie""

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Mittwoch, 27. November 2019
19:00 Uhr
Uta Graff mit Mona Horncastle

Margarete Schütte-Lihotzky: Architektin, Widerstandskämpferin, Aktivistin

Vorhoelzer Forum, München

"Ich bin keine Küche!"
Die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky (1897–2000) war weit mehr als die Erfinderin der Frankfurter Küche, die sie berühmt machte. Zeit ihres langen Lebens war sie oft die Erste: die erste weibliche Architekturstudentin in Österreich und die erste Frau, die in diesem Beruf arbeitete und erfolgreich war. Die soziale Frage war ihr ein ehrliches Anliegen, für das sie architektonische Lösungen suchte und fand. Aus Opposition zu Adolf Hitler wurde sie Kommunistin, engagierte sich im Widerstand, wurde verurteilt und entging nur knapp der Hinrichtung. Als sie während des Kalten Krieges in Wien fast keine Bauaufträge mehr bekam, arbeitete sie auf Kuba, in Ostberlin und in China. In Leben und Arbeit vereinte sie Politik, Pragmatismus und Pioniergeist. Mit einem Nachwort der Architekturprofessorin Uta Graff, Technische Universität München, Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten.

Veranstaltungsort

  • Vorhoelzer Forum, Raum 5170
  • Haupteingang Technische Universität München, Gang links, Fahrstuhl am Ende des Gangs in das 5. OG
  • Arcisstraße 21
  • 80333 München
  • Eintritt: frei
  • Mona Horncastle
  • Margarete Schütte-Lihotzky
  • Architektin – Widerstandskämpferin – Aktivistin
€ 28,00
Hardcover
15,5 x 22,5 cm; 304 Seiten
ISBN 978-3-222-15036-4
Erscheinungstermin: 19/11/2019
Jetzt vorbestellbar

"Ich bin keine Küche!"

Die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky (1897–2000) war weit mehr als die Erfinderin der Frankfurter Küche, die sie berühmt machte. Zeit ihres langen Lebens war sie oft die Erste: die erste weibliche Architekturstudentin in Österreich und die erste Frau, die in diesem Beruf arbeitete und erfolgreich war. Die soziale Frage war ihr ein ehrliches Anliegen, für das sie architektonische Lösungen suchte und fand. Aus Opposition zu Adolf Hitler wurde sie Kommunistin, engagierte sich im Widerstand, wurde verurteilt und entging nur knapp der Hinrichtung. Als sie während des Kalten Krieges in Wien fast keine Bauaufträge mehr bekam, arbeitete sie auf Kuba, in Ostberlin und in China. In Leben und Arbeit vereinte sie Politik, Pragmatismus und Pioniergeist. Mit einem Nachwort der Architekturprofessorin Uta Graff, Technische Universität München, Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten.

Mona Horncastle studierte Philosophie und Kunstgeschichte in Bamberg. Sie war Verlegerin, gründete 2013 ein gemeinnütziges Unternehmen für Bildungsprojekte, seit 2017 ist sie auch als Dozentin (u. a. am Institut für Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig) tätig. Die „bekennende Sprachfetischistin“ schreibt Bücher, Kunstkataloge und kuratiert Ausstellungstexte.

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