Ertspräsentation von "Die Presse zur Schräglage der Nation" im Wiener Theatermuseum

"Presse"-CR Rainer Nowak, Innenminister Wolfgang Sobotka, Co-Herausgeber Norbert Mayer, Medienminister Thomas Drozda, Molden-Geschäftsführer Matthias Opis © Mirjam Reither

„Presse"-CR Rainer Nowak, Innenminister Wolfgang Sobotka, Co-Herausgeber Norbert Mayer, Medienminister Thomas Drozda, Molden-Geschäftsführer Matthias Opis © Mirjam Reither

Wie schief hängt der Segen in Österreich wirklich?

20 Redakteurinnen und Redakteure der „Presse“ haben eine Bestandsaufnahme des Landes in Buchform gebracht – „Die Presse zur Schräglage der Nation“. Der Band wurde am Donnerstag, 20.04., im Wiener Theatermuseum präsentiert. Geht es nach Innenminister Wolfgang Sobotka, der bei der Präsentation mit Chefredakteur Rainer Nowak und Medienminister Thomas Drozda auf dem Podium saß, kommt es immer auf die Position des Betrachters an. Es sei ja die Frage, meinte der Minister, ob eine Schräglage nicht auch etwas Gutes beschleunigen könne. „Ich finde den Titel gut“, meinte Thomas Drozda, er sei halt eine journalistische Zuspitzung. Aber auch er brachte die Perspektive ins Spiel – dass Österreich nämlich vom Ausland aus weit positiver wahrgenommen werde als im Land selbst. Doch der Politikjournalismus in Österreich habe sich eben darauf festgelegt, „dass die Politik schlecht ist, nicht funktioniert“, so Drozda. Eine Diagnose, der Rainer Nowak, einer der beiden Herausgeber des Buchs, widerspricht. Es gebe darin nämlich auch Texte, „die sehr wohl einen positiven Zugang zur Welt haben“.

Das Buch selbst ist das erste Ergebnis einer neuen Kooperation zwischen der „Presse“ und dem Molden Verlag, beides Unternehmen der Styria-Mediengruppe. „Die seit vier Jahren beste Zeitungs-Redaktion des Landes kann ihr schreiberisches und intellektuelles Potenzial nun auch in Buchform entfalten“, so Styria-Buchverlagschef Matthias Opis. „Es ist ein Riesenunterschied, ob man etwas für die Zeitung schreibt oder für ein Buch“, meinte der zweite Herausgeber Norbert Mayer. Weil niemand „yesterday's papers“ lese, wie schon die Rolling Stones sangen, ein Buch aber länger halten muss.

Erstpräsentation von "Was glauben Sie?" in Graz

Autor Johannes Kaup mit seinem Gesprächpartner, dem Philosophen Peter Strasser, und Matthias Opis (Verleger Styria Verlag) © Johannes Rauchenberger

Autor Johannes Kaup mit seinem Gesprächpartner, dem Philosophen Peter Strasser, und Matthias Opis (Verleger Styria Verlag) © Johannes Rauchenberger

„Was glauben Sie?“ fragt Johannes Kaup in seiner ORF Ö1 Radio-Sendung gläubige, ungläubige, zweifelnde und suchende Gesprächspartner. Nun hat er die interessantesten Gespräche im Styria Verlag als Buch herausgegeben. Johannes Kaup sprach bei der Erstpräsentation des Buches am 19. April im Kulturzentrum bei den Minoriten in Graz mit dem Philosophen Peter Strasser.

Buchpräsentation von "Verfallen & vergessen" im Planetarium Klagenfurt

V.l.: Nicole Richter (Styria Verlag), Fotograf Helmuth Weichselbraun, Autor Georg Lux, Antonia Gössinger (CR Kleine Zeitung Kärnten) Foto: © Kleine Zeitung/Markus Traussnig

V.l.: Nicole Richter (Styria Verlag), Fotograf Helmuth Weichselbraun, Autor Georg Lux, Antonia Gössinger (CR Kleine Zeitung Kärnten) Foto: © Kleine Zeitung/Markus Traussnig

Volles Haus gab es am 30. März 2017 im Planetarium Klagenfurt: Dort wurde das neue Buch des Erfolgsduos Georg Lux und Helmuth Weichselbraun vorgestellt. „Verfallen & Vergessen – Lost Places in der Alpen-Adria-Region“ begeisterte nicht nur zahlreiche Entdecker und Abenteurer, sondern auch Chefredakteurin Antonia Gössinger und eine Reihe weiterer Redaktionskollegen der Kleinen Zeitung Kärnten. Im Interview mit Moderatorin Martina Klementin gaben die Autoren Einblick in ihre mitunter aufregenden Recherchefahrten. Besonders spektakulär waren die in der großen Kuppel des Planetariums technisch aufwendig inszenierten Fotos zum Buch. Eigens angereist waren auch Lost-Places-Experten aus Triest (Verein „Trieste Abbandonata“) und dem Kanaltal („LandScapes“).

Buchpräsentation von "Rund um die Wachau" im ORF Landesstudio Niederösterreich

ORF NÖ Landesdirektor Norbert Gollinger, designierte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac © Hopfmüller-Hlavac

ORF NÖ Landesdirektor Norbert Gollinger, designierte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac © Hopfmüller-Hlavac

Das Weltkulturerbe Wachau in seiner ganzen Schönheit und Vielfalt stand im Mittelpunkt der Präsentation des neuesten Buchs „Rund um die Wachau“ von Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac im ORF Landesstudio Niederösterreich. Die Autoren lasen gemeinsam mit Kammerschauspieler Franz Robert Wagner aus dem Buch. Eine Diashow mit stimmungsvollen Bildern und witzige Geschichten und Anekdoten der beiden Autoren machten Lust, die Wachau gerade im Frühling selbst zu erleben. Bei Weinen und Köstlichkeiten aus der Region klang der Abend aus.

Buchpräsentation von "Am Tagliamento" bei der Buchhandlung Besold

Nicole Richter (Styria Verlag) Paul Gleirscher (Landesmuseum Kärnten), Autor Werner Freudenberger, Andreas Besold, Ernst Sandriesser (Katholisches Bildungswerk). © Besold

Nicole Richter (Styria Verlag) Paul Gleirscher (Landesmuseum Kärnten), Autor Werner Freudenberger, Andreas Besold, Ernst Sandriesser (Katholisches Bildungswerk). © Besold

Der „König der Alpenflüsse“, ein großer Unbekannter, war der Hauptdarsteller des Abends: Am Dienstag, 28. März 2017, wurde das neue Buch von Werner Freudenberger, "Am Tagliamento – Entdeckungen zwischen Alpen und Adria" in der Buchhandlung Besold in St. Veit/Glan erstmals vorgestellt. Der Autor, langjähriger Fernseh-, Film- und Radioprofi, erzählte auf spannende Weise über sein intensives Naheverhältnis zu dem Fluss und der ihn umgebenden Landschaft. Archäologe Paul Gleirscher gab außerdem einen kurzen, unterhaltsamen Einblick in die frühgeschichtliche Entstehung des Gebietes. Einige der schönen Fotos aus dem Buch, die bei der Präsentation gezeigt wurden, machten Lust darauf, den Tagliamento ehestmöglich selbst zu entdecken.

24.03.2017: Buchpräsentation von "In der Vertikale" im Casineum Velden

© Diözesane Pressestelle/Höher

© Diözesane Pressestelle/Höher

„Klettern ist eine Form der Lebensschule und öffnet auch den Blick für das, was unsere sichtbare Welt übersteigt“, sagte Generalvikar Dompropst Msgr. Dr. Engelbert Guggenberger am Donnerstagabend bei der Präsentation seines neuen Buches „In der Vertikale. Was mich zwischen Himmel und Erde hält“ im Casineum Velden. An der Buchpräsentation, die musikalisch vom Grenzlandchor Arnoldstein (Leitung: Hedi Preissegger) gestaltet wurde, nahmen neben der Familie, Freunden und Bergkameradinnen und -kameraden von Generalvikar Guggenberger auch Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz, „Katholische Aktion“-Präsidentin Dr. Iris Strasser, Caritasdirektor Bischofsvikar Msgr. Dr. Josef Marketz, Bergrettungs-Landesleiter Otmar Striednig, der Vorsitzende des Alpenvereins Kärnten DI Joachim Gfreiner, Casino-Direktor Mag. Othmar Resch und als Vertreterin des Styria-Verlags Mag. Nicole Richter teil. Klettern sei für ihn, so Generalvikar Guggenberger im Gespräch mit ORF-Moderatorin Ute Hofstätter-Pichler, eine „Einübung in das Leben und in Haltungen, die für das Leben prägend sind, wie zum Beispiel das Setzen und Erreichen von Zielen, Kreativität, Unternehmungsgeist sowie der Umgang mit Herausforderungen, Angst und Risiko“. Beim Gang in die Berge öffne sich der Himmel mehr und intensiver als im täglichen Leben, „da wir dort ins Staunen kommen“. Deshalb könne sich beim Aufenthalt in der Natur, die Christen als Gottes Schöpfung bezeichnen, auch ein Gefühl der Transzendenz einstellen.