Das styriabooks.at Buch der Woche: Die Presse zur Schräglage der Nation

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DIE PRESSE ZUR SCHRÄGLAGE DER NATION
Österreich in 20 Feuilletons
herausgegeben von Rainer Nowak und Norbert Mayer

„Mögest du in interessanten Zeiten leben“, lautet ein Spruch aus dem alten China. Er ist als Fluch gedacht. In der allgemeinen Weltunordnung scheint er sich dramatisch zu bestätigen. Auch Österreich ist schon lange keine „Insel der Seligen“ mehr. Was bewegt das Land derzeit und in Zukunft?

20 Journalistinnen und Journalisten der Tageszeitung „Die Presse“ haben sich dazu in pointierten Essays Gedanken gemacht. Die Alpenrepublik ist hier die Versuchsstation, „in der die große Welt ihre Probe hält“.

„Wird’s besser? Wird’s schlimmer? Darauf kann man ehrlicherweise nur mit einem kollektiven Gefühl antworten“, schreibt Chefredakteur Rainer Nowak im Vorwort dieses Bandes. In persönlichen Texten widmen sich 20 Journalistinnen und Journalisten der „Presse“ jeweils ihrem rot-weiß-roten „Leibthema“.

Anneliese Rohrer: Ungehorsam | Florian Asamer: Gespalten | Christian Ultsch: Tellerrand | Friederike Leibl-Bürger: Rückzug | Norbert Rief: Heimat | Oliver Pink: Nation | Bernadette Bayrhammer: Klassenkampf | Dietmar Neuwirth: Schlussakkord | Wolfgang Böhm: Orientierungslos | Benedikt Kommenda: Rechthaberer | Mirjam Marits: Widerstand | Erich Kocina: Radikalismus | Josef Urschitz: Staatsbankrott | Nikolaus Jilch: Aufgeblasen | Gerhard Hofer: Gerechtigkeit | Karl Gaulhofer: Gemütlichkeit | Bettina Eibel-Steiner: Lecker | Wilhelm Sinkovicz: Kulturnation | Thomas Kramar: Melange | Norbert Mayer: Al-Chwarizimi?

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Pressetext
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24.03.2017: Buchpräsentation von "In der Vertikale" im Casineum Velden

© Diözesane Pressestelle/Höher

© Diözesane Pressestelle/Höher

„Klettern ist eine Form der Lebensschule und öffnet auch den Blick für das, was unsere sichtbare Welt übersteigt“, sagte Generalvikar Dompropst Msgr. Dr. Engelbert Guggenberger am Donnerstagabend bei der Präsentation seines neuen Buches „In der Vertikale. Was mich zwischen Himmel und Erde hält“ im Casineum Velden. An der Buchpräsentation, die musikalisch vom Grenzlandchor Arnoldstein (Leitung: Hedi Preissegger) gestaltet wurde, nahmen neben der Familie, Freunden und Bergkameradinnen und -kameraden von Generalvikar Guggenberger auch Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz, „Katholische Aktion“-Präsidentin Dr. Iris Strasser, Caritasdirektor Bischofsvikar Msgr. Dr. Josef Marketz, Bergrettungs-Landesleiter Otmar Striednig, der Vorsitzende des Alpenvereins Kärnten DI Joachim Gfreiner, Casino-Direktor Mag. Othmar Resch und als Vertreterin des Styria-Verlags Mag. Nicole Richter teil. Klettern sei für ihn, so Generalvikar Guggenberger im Gespräch mit ORF-Moderatorin Ute Hofstätter-Pichler, eine „Einübung in das Leben und in Haltungen, die für das Leben prägend sind, wie zum Beispiel das Setzen und Erreichen von Zielen, Kreativität, Unternehmungsgeist sowie der Umgang mit Herausforderungen, Angst und Risiko“. Beim Gang in die Berge öffne sich der Himmel mehr und intensiver als im täglichen Leben, „da wir dort ins Staunen kommen“. Deshalb könne sich beim Aufenthalt in der Natur, die Christen als Gottes Schöpfung bezeichnen, auch ein Gefühl der Transzendenz einstellen.

01.03.2017: Buchpräsentation von "Mach etwas draus!" in Graz

Bischof Krautwaschl mit seinen Firmlingen © Gerd Neuhold, Sonntagsblatt

Bischof Krautwaschl mit seinen Firmlingen © Gerd Neuhold, Sonntagsblatt

„Es ist schräg, es ist neu, es ist so anders, als man es sich vorstellen hätte können“, so begrüßte Bischof Wilhelm Krautwaschl die Firmlinge und Medienvertreter bei der Präsentation seines neuesten Buchprojektes, das Firmbuch „Mach etwas draus“. Es sei vor allem der Perspektivenwechsel, der ihn so beim Projekt überzeugt habe: „Nicht nur ein ‚Sender‘ erklärt einfach das Sakrament, sondern jeder Firmling wird selbst zum ‚Gesendeten‘ in sein Leben zu schauen, um Gottes Spuren darin zu entdecken. Das Buch ist dazu eine aktive Anleitung und ermöglicht so das Sakrament der Firmung für sich neu zu entdecken.“
Tamara Strohmayer, Projektleiterin des Buchprojekts zeigt sich vom neuen Buch sehr angetan. „Mach etwas draus! – ein Firmbuch der Eigen(en)Art“ spiegelt die Beziehung von Bischof Krautwaschl zu jungen Menschen wider. Es ist lebensnah und am Puls der Jugendlichen. Das Buch ist nicht zum Verstauben im Bücherregal gedacht, sondern fordert zum Mitmachen und Kreativwerden auf. Es ist so anders als Bücher, die man normalerweise von Bischöfen gewohnt ist. Ich bin gespannt darauf, was die jungen Leser und Leserinnen daraus machen: aus der Firmung, aus ihrem Leben und aus dem Buch.“
Die Firmgruppe aus der Pfarre Mariatrost hatte sichtlich Spaß bei der Präsentation des Firmbuches, aus dem ein Kapitel über "Identität" vorgelesen wurde und im Sinne des Mitmachbuchs Ohrabdrucke angefertigt wurden. "Es ist super abwechslungsreich“, so die Stimmen aus der Firmgruppe aus der Pfarre Mariatrost.

Molden ist zurück!

Matthias Opis (Verlegerischer Geschäftsführer „Verlagsgruppe Styria“) und Rainer Nowak (Herausgeber und Chefredakteur „Die Presse“)

Die „Verlagsgruppe Styria“ und „Die Presse“ vereinbaren eine enge Zusammenarbeit im Bereich des politischen und historischen Sachbuchs.

Der von Fritz Molden 1964 gegründete Buchverlag feierte national und vor allem international spektakuläre Erfolge. Molden wurde damals in einem Atemzug mit großen deutschen Publikumsverlagen genannt. An diese Erfolge soll nun durch eine Kooperation mit der Tageszeitung „Die Presse“ angeknüpft werden.

„So, wie für Fritz Molden Österreich mehr als nur ein geografischer Begriff war, sollen auch die künftigen Bücher des ‚Molden Verlages‘ in einem umfassenden Sinn Österreich zum Thema haben. Die Redaktion der „Presse“ garantiert, dass dies zum Gewinn der Leser gelingen wird.“, meint Matthias Opis.

„Der Name Molden ist wie kaum ein anderer mit der ‚Presse‘, ihrer Geschichte und Blattlinie, verbunden. Der Zeitungs- und Buchverleger Fritz Molden war bekennender Österreicher und dachte doch stets groß. Ich freue mich, dass wir dieser Persönlichkeit und ihrem Eintreten für eine offene, wirtschaftsliberale Gesellschaft auch in Form von Büchern unsere Reverenz erweisen dürfen.“, so Rainer Nowak.

Die beiden ersten Molden-Publikationen der neuen Ära sind eine kritische Zeitdiagnose Österreichs aus der Feder von Josef Urschitz („Stillstand. Wie der Reformstau unseren Wohlstand gefährdet“) sowie eine rot-weiß-rote Bestandsaufnahme der „Presse“-Redaktion („Die Presse zur Schräglage der Nation. Österreich in 20 Feuilletons“).

09.12.2016: Buchpräsentation und Diskussion von Matthias Beck und Rudolf Taschner

Rudolf Taschner, Doris Helmberger, Matthias Beck , (c) Catharina Rosenauer

Der Thomassaal der Dominikaner in Wien war bestens besucht, als sich am Freitag, 9.12., der Theologe Matthias Beck, Autor des Buches "Christ sein - was ist das?" und der Mathematiker Rudolf Taschner, Autor des Buches "Woran glauben" zu einem (Streit)gespräch trafen. Moderiert von Doris Helmberger (Die Furche), dauerte der spannende Diskurs mehr als eine Stunde und brachte den Zuhörern interessante Einsichten der beiden Universitätsprofessoren zum Christentum sowie seiner Stellung in der heutigen Gesellschaft.

Eine spannende Diskussion, die Lust machte die Bücher der beiden Autoren zu lesen!

29.11.2016: Buchpräsentation von Bischof Benno Elbs in Bregenz

© Katholische Kirche Vorarlberg

Vorgestern Abend gab es in Bregenz im "Haus der Kirche" eine sehr stimmige adventliche Lesung "Die Liebe ist des Lebens Kern" mit Bischof Benno Elbs und Renate Bauer, begleitet von zwei exzellenten Musikern, Rosario Bonaccorso und Herbert Walser-Breuß.

Schauspielerin und Regisseurin Renate Bauer rezitierte dazu Texte von Schriftstellern wie Rilke, Domin, Hesse, Handke u.a. und Bischof Benno las ausgewählte kurze Passagen aus seinem Buch.