Der Energie Code

Die kalte Thermogenese

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Thermogenese bedeutet Wärmebildung. Mit kalter Thermogenese ist die Produktion von Wärme unter Einfluss von Kälte gemeint. Spitzensportler nutzen diese Kältetherapie zur schnelleren Regeneration, medizinisch wird sie beispielsweise bei Gelenkproblemen eingesetzt. In der kalten Jahreszeit hilft die Kältetherapie unserem Körper dabei, weißes in braunes Fett umzuwandeln. Dann ist uns nicht mehr kalt, und unser Stoffwechsel kommt schneller in den energiesparenden Wintermodus.

Kältetherapie bringt eine ganze Liste gesundheitlicher Vorteile:

  • * Verlust an Speicherfett
  • * Erhöhung von ATP
  • * Optimierung der eigenen Hormonproduktion
  • * Verbesserung des Schlafes
  • * Aktivierung des Immunsystems
  • * Reduktion von Entzündungen
  • * Training des vegetativen Nervensystems (Vagusfunktion)
  • * Bildung von körpereigenem Serotonin und Dopamin

 

Sind Sie motiviert?

 

Dann verraten wir Ihnen jetzt, wie das geht. Bevor Sie sich in das nächste Eisbecken stürzen, lassen Sie bitte Ihren Omega-3-Fettsäure-Index messen. Um für die Kältetherapie bereit zu sein, ist es notwendig, dass Sie einen ausreichend hohen Spiegel an marinen Omega-3-Fettsäuren besitzen, während überschüssiges Omega 6 bereits reduziert ist. Ab einem Index von 8 Prozent sind Sie bereit und Ihre Zellmembranen sind ausreichend flexibel, um in der Kälte zu funktionieren. Wenn Sie trotzdem allzu leicht frösteln, kann dies noch zwei Ursachen haben: eine latente Unterfunktion der Schilddrüse oder eine Östrogendominanz.

 

01 BEGINNEN SIE MIT GESICHTSBÄDERN.
Mehr als 10 Grad sollte das Wasser nicht haben – kälter sollte es zu Beginn aber auch nicht sein. Tauchen Sie Ihr Gesicht immer wieder ein. Die Haut sollte ihre rosige Farbe behalten, sie wird straffer und frischer, Tränensäcke schrumpfen.

 

 

 

 02 DUSCHEN SIE WIE GEWOHNT, ENDEN SIE ABER IMMER MIT KALTEM WASSER.
Beginnen Sie zuerst nur bei den Unterschenkeln. Sie kennen das vielleicht vom Kneipp’schen „kalten Knieguss“: Man beginnt an der rechten kleinen Zehe, geht langsam an der Außenseite des Beins bis rückwärts über die Kniekehle, führt den Strahl dreimal über der Kniekehle hin und her, führt ihn dann handbreit über dem Knie wieder dreimal hin und her und geht an der Innenseite des Beins hinab. Das Gleiche führt man am linken Bein durch, dann wiederholt man die Anwendung. Zuletzt werden noch beide Fußsohlen begossen. Voraussetzung ist – wie bei jeder Kaltanwendung – dass man warme Füße hat. Mit der Zeit erweitert man dies, bis das Warmduschen immer mit einer Phase des Kaltduschens abgeschlossen wird. Erste positive Auswirkungen stellen sich ein: Das Hautbild wird sich verbessern, man fühlt sich energiegeladener, die Raumtemperatur erscheint viel wärmer, man fröstelt weniger. Auch die Lichtabsorption über die Haut verbessert sich.

 

03 FÜLLEN SIE DIE BADEWANNE MIT KALTEM WASSER.
Messen Sie die Wassertemperatur. Sie sollte rund 10 Grad betragen. Wenn möglich, gehen Sie anfangs nicht allein ins kalte Wasser. Das gilt auch für die Therapie im Freien. Setzen Sie sich in die Wanne hinein, atmen Sie tief durch und strecken Sie sich aus. In der ersten Minute schlägt das Herz etwas schneller, und man hält die Luft an. Vermeiden Sie es, die Luft anzuhalten, indem Sie bewusst tief durchatmen. Versuchen Sie sich zu entspannen. Lassen Sie Füße und Hände draußen oder verwenden Sie Neoprensocken. Zur Not tun es auch Wollsocken, aber bedenken Sie die Rutschgefahr.

Bleiben Sie im Wasser, bis die Muskeln zu zittern beginnen. Ihr Körper versucht nun Wärme zu erzeugen. Sobald Sie zittern, versuchen Sie sich nochmals bewusst zu entspannen.
Hört es nicht auf, steigen Sie aus dem Wasser. Übertreiben Sie es nicht, sonst kommt es zur Unterkühlung. Das wird zu Beginn nach ein bis zwei Minuten der Fall sein. Bei den ersten Anwendungen kann das Zittern auch noch rund eine halbe Stunde lang anhalten, nachdem Sie längst aus dem Wasser sind. Das ist normal. Beginnen Sie mit kurzen Sitzungen und steigern Sie die Dauer.

Sie können im Lauf der Zeit Eis hinzufügen, um die Wassertemperatur weiter zu verringern, dadurch verkürzt sich die Zeit des Aufenthaltes. Wenn das Zittern immer mehr nachlässt und Sie braunes Fettgewebe aufgebaut haben, müssen Sie sich an der Hautfarbe orientieren: Wenn die untergetauchte Haut kirschrot wird, ist das der Zeitpunkt, um aus dem Wasser zu gehen –
und zwar sofort. Denn eine Unterkühlung ist das Gegenteil von gesund. Wenn Sie schwindlig werden, beenden Sie ebenfalls sofort das Kältebad!

Sollten Quaddeln auf der Haut auftreten (Kälteurticaria), haben Sie zu viel Omega 6 im Körper.
Die Anpassungsphase, bis Sie genug braunes Fettgewebe gebildet haben, sodass kein Zittern mehr auftritt, dauert bei regelmäßiger Kältetherapie von ein bis zwei Mal pro Woche abhängig von Alter und Fettgewebe rund drei bis sechs Wochen.
Achten Sie immer auf Ihr Gefühl: Sollten Sie im Wasser müde werden, ist dies eine normale Reaktion. Kälte ist ein Signal für Schlaf. Deshalb ist Kältetherapie zur Entspannung nach Bewegung besonders gut geeignet. Wenn Ihre Muskeln zittern, verbrennen Sie Glykogen, genauso wie beim Training. Kälte ist wie Sport für jeden Muskel, auch für den Herzmuskel, nur ohne Ausschüttung von freien Radikalen. Gleichzeitig verbrennen Sie Fett, um Wärme zu gewinnen.

Alles wird straffer und glatter! Sie verlieren Körperfett und bauen Muskelmasse auf, die Körperform verändert sich. Cellulite wird
weniger oder verschwindet ganz. Das Gehirn empfängt die richtigen, für die Jahreszeit natürlichen Signale, und die Ausschüttung
sämtlicher Hormone wird verbessert. Entzündungen werden zunehmend reduziert und allergische Reaktionen vermindert.

 

04 DIE ULTIMATIVE KÄLTETHERAPIE MACHEN SIE ÜBRIGENS IN SEEN ODER NATURGEWÄSSERN.
Probieren Sie es aus, gönnen Sie sich ein kaltes Elektronenbad unter natürlichem Licht! Am besten ist natürlich das Meer, aber auch unsere heimischen Gewässer sind unter Lichteinfluss elektronenreich und negativ geladen. Stellen Sie sich hinein und genießen Sie die Umgebung.
Schwimmen ist für das Herz-Kreislauf-System viel zu anstrengend – und für den Effekt nicht nötig!
Gehen Sie aus dem Wasser, wenn die Haut kirschrot wird, auch wenn Sie sich super fühlen und nicht zittern. Wie lange dies dauert, hängt von der Wassertemperatur und von Ihnen individuell ab.

Trocknen Sie sich nach der Kältetherapie sanft ab, indem Sie die Haut mit einem Handtuch abtupfen. Nicht rubbeln! Schlüpfen Sie in lockere und warme Bekleidung. Wenn Sie Sport machen, bitte immer vorher, niemals nachher! Danach auch nicht heiß duschen. Die erwünschten Effekte wirken noch bis zu vier Stunden nach.

 

Probieren Sie es aus. Anfangs kostet es etwas Überwindung. – Aber dann werden Sie es lieben.

(c) Adobe Stock: Drobot Dean; hedgehog94; Boggy

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- Der Energie-Code
€ 22,00
Franz. Broschur
16,5 x 23,5 cm; 144 Seiten
ISBN 978-3-7088-0801-7
Erscheinungstermin: 09/03/2021
Sofort lieferbar
€ 17,99
E-Book - EPUB
0 x 0 cm; 144 Seiten
ISBN 978-3-99040-630-4
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ISBN 978-3-99040-631-1
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Was hat unsere Postleitzahl mit unserem Energielevel zu tun?

Sie ernähren sich gesund, gehen ins Fitness-Studio und dennoch fühlen Sie sich meistens erschöpft? Dann geht es Ihnen wie vielen Patientinnen von Doris Eller-Berndl. Die renommierte Präventivmedizinerin führt zahlreiche Wohlstandsleiden unserer modernen Gesellschaft darauf zurück, dass wir vergessen haben, wie sehr die unmittelbare Umgebung unsere Gesundheit beeinflusst. Das Sonnenlicht, unsere innere biologische Uhr und das Magnetfeld der Erde spielen für unsere Energiebilanz eine entscheidende Rolle.

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• Warum wir öfter in die Berge fahren und im Winter keine Bananen essen sollten
• Biohacks für alle Jahreszeiten – von der bekannten Präventivmedizinerin Doris Eller-Berndl
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Doris Eller-Berndl ist Österreichs erste Präventivmedizinerin mit eigener Praxis in Wien. Die Expertin für Stressmanagement sowie Medical Coaching, Arbeitsmedizin und Herzratenvariabilitätsmessungen tritt als Referentin bei zahlreichen medizinischen Fortbildungsveranstaltungen im In- und Ausland auf.

Eva Komarek ist Journalistin sowie General Editor for Trend Topics bei der Styria Media Group. Davor war sie Chefredakteurin des „Wirtschaftsblatts“.

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