Vitamin D

Vitamin D tut – nicht nur – den Knochen gut Arthrose und Osteoporose durch Vitaminmangel

Eine Arthrose kann Menschen in jedem Lebensalter treffen, je älter man wird, desto wahrscheinlicher ist es allerdings, dass man darunter leidet. Etwa 75 Prozent der Über-50-Jährigen sind bereits betroffen. Am häufigsten zeigt sich die Arthrose im Knie, gefolgt von den Hüftgelenken, dicht dahinter die Wirbelsäule – aber prinzipiell kann sie in jedem Gelenk auftreten. Doch was kann man tun um die Gelenke möglichst lang gesund und schmerzfrei zu erhalten?

Die Ursachen einer Arthrose sind vielfältig. Ein Risikofaktor heißt – einmal mehr – Übergewicht. Aber auch Überbelastungen durch Sport oder Bewegungsmangel, Fehlstellungen und als Folge von Osteoporose kann die gefürchtete Arthrose auftreten. Neben dem Übergewicht ist vor allem die Osteoporose der größte Risikofaktor für Arthrose. Denn Osteoporose führt zu einem zunehmenden Verlust an Knochenmasse und -struktur, das führt zu einem erhöhten Knochenbruchrisiko und kann eine Arthrose auslösen. Leider ist Osteoporose schon lange keine „Alte-Leute-Erkrankung“ mehr und macht auch vor Jüngeren keinen Halt: Auch Jugendliche, Schwangere, Sportler und Diabetiker können daran erkranken. Das Schwierige: Oft bleibt eine Osteoporose jahrelang unentdeckt bis dann eben die Knochen brechen.

Frühzeitig den Grundstein für gesunde Knochen legen. Da die maximale Knochenmasse bis zum 30. Lebensjahr aufgebaut wird, sollte gerade in jungen Jahren ein knochenfreundlicher Lebensstil angestrebt werden. Hierzu gehören vor allem eine regelmäßige körperliche Aktivität sowie die ausreichende Versorgung des Körpers mit Kalzium und Vitamin D. Eltern, Lehrer und Erzieher tun gut daran, die sportlichen Aktivitäten der Jugend zu fördern. Empfehlenswert ist etwa Fußballspielen: Die Kinder sind aktiv, gleichzeitig an der frischen Luft und dort der natürlichen Quelle für Vitamin D, der Sonne, ausgesetzt.
Denn das Vitamin unterstützt die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm und den Einbau in die Knochensubstanz. Eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D (800–2000 IE/d) erhöht die Knochendichte und senkt somit das Knochenbruchrisiko. Nur wenige Lebensmittel enthalten Vitamin D in nennenswerter Menge. Dazu zählen Seefisch wie Hering und Lachs sowie Steinpilze und Eigelb; im Handel ist auch mit Vitamin D angereicherte Margarine erhältlich.
Der Aufenthalt im Freien unter der Einwirkung von UV-Strahlen fördert die wirkungsvolle Eigensynthese von Vitamin D in der Haut. In den Monaten April bis September ist ein täglicher 30-minütiger Aufenthalt im Freien, Arme und Gesicht nicht bedeckt, empfehlenswert (zu bedenken dabei ist, dass Sonnencremen die Vitamin-D-Synthese erheblich vermindert, so führt der Lichtschutzfaktor 8 bereits zu einer Reduktion der auf die Haut einwirkenden UVB-Strahlen um bis zu 97,5 Prozent). In den Wintermonaten reicht das in unseren Breiten vorhandene ultraviolette Licht nicht aus, um eine ausreichende Vitamin-D-Bildung in der Haut zu gewährleisten. Aber auch im Alter ist die Fähigkeit zur Vitamin-D-Bildung in der Haut deutlich gemindert, da die „Altershaut“ nur noch eine begrenzte Produktion von Vitamin D zulässt.

Im Winter brauchen wir mehr Vitamin D. Deshalb ist vor allem in der dunklen Jahreszeit auf eine Vitamin-D-reiche Ernährung zu achten. Diffuse Muskel- und Knochenschmerzen können auf eine Unterversorgung hinweisen, eine Bestimmung des sogenannten 25-OH-Vitamin-D-Spiegels kann für Klarheit sorgen, und die Ernährung muss dann gegebenenfalls mit Vitamin-D-Tabletten oder Tropfen ergänzt werden. Das hilft nicht nur für „starke Knochen“ in der Jugend, sondern kann unter anderem auch die Sturzrate bei Älteren deutlich reduzieren, beugt also den gefürchteten Oberschenkelhalsfrakturen vor. Studien belegen, dass die tägliche Aufnahme von 800 bis 1000 IE Vitamin D eine gute „Sturzprophylaxe“ darstellt. Menschen über 60 Jahren sei deshalb angeraten, diese Menge jeden Tag zu sich zu nehmen. Aber auch Jüngere sollten ihre Vitamin-D-Versorgung im Auge behalten und einen eventuellen Mangel ausgleichen, gerade bei Sportlern kann es beispielsweise durch eine Unterversorgung zu Stressbrüchen kommen – zudem senkt die ausreichende Zufuhr von Vitamin D das Diabetesrisiko.

€ 17,90
Franz. Broschur
16,5 x 23,5 cm; 128 Seiten
ISBN 978-3-7088-0723-2
Erscheinungstermin: 11/09/2017
Sofort lieferbar

Die richtige Therapie für schmerzfreie Gelenke

Die Arthrose ist zu einer echten Volkskrankheit geworden: Schmerzen und Bewegungseinschränkungen mindern die Lebensqualität, eine Operation scheint oft der letzte Ausweg zu sein. Mit den richtigen Maßnahmen kann die Krankheit jedoch beschwerdearm verlaufen und eine Operation vermieden werden. Dr. Peter Krapf zeigt, dass neben klassischen konservativen auch viele alternativmedizinische Therapien helfen. Erfahren Sie mehr über Laser-, Magnetfeld- und Kernspinresonanztherapie, Eigenblutbehandlungen, MSM, Hilfe durch Vitalpilze, Weihrauch, Chili, Ingwer &, Co, und lernen Sie die Therapie mit Biss kennen.

Aus dem Inhalt: Die besten Maßnahmen zur Arthrosevorbeugung und -linderung | Hinweise auf „verwandte“ Erkrankungen wie Arthritis und Osteoporose | Wie ernähre ich mich knorpel- und knochenfreundlich?

Dr. Peter Krapf ist Orthopäde mit eigener Praxis. Er leitet das erste deutsche bundesweit zertifizierte Arthrosezentrum DGFAM und verfügt über eine langjährige Erfahrung im sportmedizinischen Bereich.
Frank Giarra ist seit 1991 bei regionalen deutschen Tageszeitungen journalistisch aktiv, seit über 20 Jahren ist er Redakteur. Als Nachrichtenchef widmet er sich auch medizinischen und gesundheitspolitischen Themen.

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In Bewegung bleiben trotz Arthrose

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16,5 x 23,5 cm; 128 Seiten
ISBN 978-3-7088-0723-2
Erscheinungstermin: 11/09/2017
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