€ 24,00
Hardcover
13,5 x 21,5 cm; 144 Seiten
ISBN 978-3-222-15043-2
Erscheinungstermin: 05/03/2020
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Ein Frauenleben in 7 Variationen

Die Wienerin Marie Schwarz erhielt 1819 als Zwölfjährige das erste von einhundert gestifteten Sparbüchern, die zur Gründung der Sparkasse an „würdige Kinder aus den unteren Klassen“ verteilt wurden. Damit war Marie Schwarz die Kundin Nummer eins und zugleich Symbol für eine neue Generation von Frauen, deren wirtschaftlich-soziale Probleme und Abhängigkeiten durch die Möglichkeit etwas anzusparen weniger drückend wurden. Aus Maries Leben kennen wir nur eines mit Sicherheit: die Ein- und Auszahlungen auf dem Sparbuch. Wir wissen, dass Marie während der Napoleonischen Kriege geboren wurde. Im November des Revolutionsjahres 1848 hob sie das Guthaben von über dreißig Gulden ab. Bis 1896, da war Marie Schwarz knapp 90 Jahre alt, wurden mehrfach Beträge eingezahlt und abgehoben. Danach verliert sich ihre Spur. Sieben Schriftstellerinnen haben sich auf die Spuren von Marie Schwarz begeben und imaginieren eine mögliche Biografie.

• Das Buch für den Internationalen Frauentag am 8. März 2020
• Vea Kaiser, Gertraud Klemm, Doris Knecht, Lydia Mischkulnig, Angelika Reitzer, Eva Rossmann und Cornelia Travnicek
• Ein reales Frauenleben in sieben Geschichten

Vea Kaiser, Jahrgang 1988, junge Altphilologin, lieferte gleich mit ihrem Romandebüt „Blasmusikpop“ einen Bestseller, drei erfolgreiche Romane folgten, zuletzt „Rückwärtswalzer“.

Gertraud Klemm, Jahrgang 1971, studierte Biologie und arbeitete als Gutachterin, bevor sie sich ab 2006 ganz der Literatur widmete. 2019 veröffentlichte sie „Hippocampus“.

Doris Knecht, Jahrgang 1966: Ihr erster Roman „Gruber geht“ wurde verfilmt, auch ihre vier anderen Romane gelangten zu Bestsellerehren. Sie schreibt Kolumnen u.a. für „Falter“ und „Standard“.

Lydia Mischkulnig, Jahrgang 1963, veröffentlichte 1994 ihr Debüt „Halbes Leben“, sie nahm am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb teil und gewann den Bertelsmann Literaturpreis.

Angelika Reitzer, Jahrgang 1971, studierte Germanistik und Geschichte in Salzburg und Berlin. Sie veröffentlichte bisher vier Romane, zuletzt „Obwohl es kalt ist draußen“, einen Erzählband und Texte für eine Filmtrilogie.

Eva Rossmann, Jahrgang 1962, lieferte mit ihren Kriminalromanen rund um „Mira Valensky“ eine Bestsellerserie. Regelmäßig kocht sie auch Buchingers Gasthaus „Zur Alten Schule“ auf.

Cornelia Travnicek, Jahrgang 1987, ist Sinologin und Informatikerin. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet, so 2012 für ihr Romandebüt „Chucks“.

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