PODCAST MIT MARTIN PREIN

DR. PREIN UND DER TOD

Der Podcast des Thanatologen Martin Prein on air ab 4. März 2021!

© (c) Buero Plank Bild vergrößern Foto: (c) Buero Plank

Der Podcast für alle Menschen, die einmal sterben werden.

Martin Prein – Rauchfangkehrer, LKW-Fahrer, Bestatter und heute Psychologe – hat genug von der immer gleichen Rede zum Thema Tod und Trauer. Mit jeder Menge Witz, schwarzem Humor und absolutem Tiefgang kämpft der Thanatologe gegen die „Verteelichtung“ des Todes, gegen Stehsätze wie „Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter“ und dagegen, dass wir den Tod nicht verdrängen dürften.

Eines ist sicher: Aus diesem Podcast kommen Sie lebendig(er) raus!

Der Podcast erscheint alle zwei Wochen am Donnerstag!

Schicken Sie uns Ihre HörerInnenfrage und Kommentare an drpreinunddertod@gmail.com

 

Folge 6: Wir MIT dem Tod. Was Todesangst mit Selbstwert zu tun hat.

Dr. Martin Prein gibt uns am Ende dieser ersten Staffel eine Spur, wie wir gegen unsere Todesangst ankommen. Wenn wir erkennen, dass wir uns alle vor dem Tod fürchten, würde das zu mehr Humanität und Verständnis untereinander führen. Covid19 und all die damit verbundenen Ängste, die uns mehr als ein Jahr lang begleiteten, hätten dafür eine gute Chance geboten. Martin Prein zerlegt, warum diese Chance nicht genutzt wurde und warum wir generell solche Möglichkeiten gerne vorbeiziehen lassen. Dabei spielt die „Wellness-Diktatur“ eine ebenso große Rolle, wie der Verlass auf Behelfskrücken wie Rituale, Mythen, Symbole und Wertesysteme, die uns dabei unterstützen, nicht in aller Konsequenz auf unser Ende zu blicken. Der beste Angstpuffer ist, laut Dr. Prein, aber ein gesunder, stabiler Selbstwert. Warum das so ist, erfahren wir in dieser Folge!

 

Folge 5: Wir gegen den Tod. Der Todesangst auf der Spur

Der Thanatologe Dr. Martin Prein blickt in dieser Folge auf die Ausmaße unser aller Todesangst: Welchen Effekt ruft das Erinnern an die eigene Sterblichkeit hervor? Dazu gibt es ein skurriles Experiment mit amerikanischen RichterInnen. Fühlen wir uns bedroht – auch von unserem eigenen Tod - brauchen wir kulturelle Ordnungen und Normen mehr, als uns das im ersten Moment bewusst ist. Martin Prein denkt weiter: Was hat der Kapitalismus von unserer Todesangst?
In diesem Podcast erfahren Sie, womit Sie sich die Todesangst tatsächlich vom Leibe halten. -Die Antwort ist simpel!

 

Folge 4: Die Verteelichtung des Todes. Von Todesbeschönigungsprogrammen bis zum wahren intensiven Leben.

Kann man seinen eigenen Abgang richtig machen bzw. gibt es so etwas wie ein „gutes“ Sterben? Der Thanatologe Martin Prein seziert in dieser Folge „Todesbeschönigungsprogramme“ – also Strategien, die wir uns zurechtgelegt haben, damit uns der Tod weniger kalt, trost- und sinnlos erscheint. Martin Prein behauptet, wir alle blicken wie durch ein Milchglas auf das letzte Kapitel unseres Lebens: Niemand - auch die hier eindrücklich zu Wort kommenden Berufsgruppen wie Bestatter und Hospiz-Mitarbeiterinnen wollen dem Tod und damit den eigenen Ängsten wirklich ins Gesicht sehen. Stattdessen rufen wir uns gegenseitig zu „Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter“ ohne zu wissen, ob das überhaupt gelingen kann. Martin Prein zitiert aus einer Forschung, die überraschende Ergebnisse liefert, wie die Studienteilnehmer*innen, also todkranke Menschen, ihre letzten Tage verbrachten.

 

Folge 3: Die Erfindung der Seele. Eine Aufklärung von Alltagsmythen

Wir wollen dableiben auf Erden und das am besten auf Ewig. Irgendeine Essenz von uns muss doch überdauern, auch nachdem sich unser Körper von dieser Welt verabschiedet hat. Was hätte das denn sonst alles für einen Sinn?
Martin Prein holt uns in dieser Folge auf den Boden der Realität zurück: Er blickt mit uns auf die trostspendende Erfindung der Seele und ob uns unsere Seele womöglich in anderer Form überdauern kann. Er geht Nahtoderfahrungen und ihren kulturell unterschiedlichen Ausprägungen nach. Und er beleuchtet unerklärliche Spukphänomene, die wir mit der Präsenz von Toten bzw. ihrer Seelen im Diesseits in Verbindung bringen. Martin Prein führt uns vor Augen, wie sehr wir daran festhalten, dass es da ja noch mehr geben muss und warum wir gar nicht wollen, dass uns die Wissenschaft unser Ende erklärt. Wir erfahren, was wir im Hier und Jetzt gewinnen, wenn wir gezielt auf die nackte Endlichkeit und nicht auf den Übergang oder ein Weiterleben blicken.

 

Folge 2: Wir können den Tod nicht NICHT verdrängen! Ein Angriff auf verklärte Vorstellungen

Früher hatten wir einen natürlicheren Umgang mit dem Tod, Trauerprozesse sind besser gelungen, wir haben den Tod weniger verdrängt. Martin Prein sagt: „Stimmt nicht!“ und stellt mit uns die üblichen Standardsätze in Sachen Tod auf den Kopf. Können wir uns überhaupt mit dem Tod beschäftigen, ohne ihn je mit unserem Bewusstsein erfahren zu haben? Was tun wir mit dem Wissen, dass nichts mehr von uns bleibt? Mit vielen Beispielen aus der Evolution und Rückgriffen auf unseren unmittelbaren Alltag lässt uns Martin Prein klar werden, dass wir alle den Tod verleugnen MÜSSEN! Gruselig wird es am Ende, wenn wir feststellen, wie ferngesteuert wir durch das Leben gehen: Jede*r Einzelne von uns setzt jeden Tag unzählige Handlungen, die seine/ihre Angst vor dem Tod beruhigen, ohne dass wir uns dieser Handlungen oder ihrer Hintergründe überhaupt bewusst sind.

 

Folge 1: Die Botschaft des Leichnams: Dem Leichentabu auf der Spur

Warum geben wir einer Bestatterin in ihrem Bestattungsunternehmen weniger gerne die Hand, als einem Krankenpfleger im Krankenhaus? Warum fühlen sich manche Menschen unwohl dabei, Wasser aus einer Leitung nahe eines Friedhofs zu trinken? Und stimmt es wirklich, dass, wenn einer stirbt, ihm zwei weitere Personen in den Tod nachfolgen? Heute gehen wir mit Martin Prein dem Leichentabu auf den Grund. Der ehemalige Bestatter und Psychologe nimmt uns anhand zahlreicher humorvoller Beispiele aus dem Alltag mit auf eine Reise der Verbote, Bedrohungen und (irrationalen) Ängste, die von einem Leichnam ausgehen. Er zeigt auf, dass der Umgang mit dem toten Körper „früher“ nicht besser oder schlechter war, als heute, sondern einfach anders. Nach dieser Folge wissen Sie, ob es das Leichengift oder den Scheintod wirklich gibt. Und Sie werden feststellen, dass es vollkommen verständlich ist, dass wir ALLE Angst vor dem Tod haben, weil niemand von uns erfahren kann, wie es ist, tatsächlich tot zu sein.

 

FOLGE 0: Vom Rauchfangkehrer über den Bestatter zum Psychologen:
Wer ist dieser Martin Prein?

Martin Prein hat gefühlt schon 10 Leben gelebt. Zumindest wenn man einen Blick auf seine beruflichen Stationen wirft. Mehr als die Hälfte seines Lebens widmet er aber nun schon dem Tod. Warum entschließt sich jemand ohne familiäre Prägung dazu, Bestatter zu werden? Können die sogenannten Leichenberufe nur von bestimmten Menschen ausgeübt werden? Und wie kommt man vom Rauchfangkehrer über die Bestattung zum Psychologie-Studium? Alle diese Fragen beantwortet der Thanatologe (Wissenschaftler, der sich mit dem Tod beschäftigt) in dieser Folge und wirft gleich ganz viele neue auf: Was ist das, was der tote Körper mit uns macht? Wie sieht es aus mit unser aller Todesangst? Sind wir wirklich so hart im Nehmen, dass wir ohne Schrecken behaupten können „Der Tod gehört zum Leben dazu“?

 

TRAILER

€ 22,00
Hardcover
13,5 x 21,5 cm; 176 Seiten
ISBN 978-3-222-13632-0
Erscheinungstermin: 26/09/2019
Sofort lieferbar
€ 17,99
E-Book - EPUB
13,5 x 21,5 cm; 176 Seiten
ISBN 978-3-99040-526-0
Erscheinungstermin: 14/10/2019
Sofort lieferbar
€ 17,99
E-Book - Kindle
13,5 x 21,5 cm; 176 Seiten
ISBN 978-3-99040-527-7
Erscheinungstermin: 14/10/2019
Sofort lieferbar

Wir brauchen alle den „Letzte-Hilfe-Kurs“

Einen Erste-Hilfe-Kurs zu machen, findet jeder sinnvoll. Er hilft, in Krisensituationen adäquat zu reagieren. Wenn man das Wissen daraus nie anwenden muss, umso besser. Genauso wichtig ist ein „Letzte-Hilfe-Kurs“ – Empowerment im Umgang mit dem Tod brauchen wir nämlich früher oder später alle. Aus seiner Berufspraxis als Bestatter und Psychologe hat Martin Prein einen einzigartigen Blick auf den toten Menschen. Für ihn gibt es kein „Richtig oder Falsch“ im Umgang mit dem Tod. Empathisch, gewürzt mit Humor, gibt er Hinterbliebenen das Rüstzeug, ihre Handlungsmacht zu wahren, und unterstützt alle anderen darin, für Trauernde trotz eigener Unsicherheiten da zu sein. Mit einem Praxisteil, der die wichtigsten rechtlichen Fragen klärt, sowie hilfreichen Kontaktadressen für Hinterbliebene.

Dr. Martin Prein on Stage:

 

Dr. Martin Prein über den Letzte-Hilfe-Kurs:

Martin Prein, Jahrgang 1975, war als Kaminkehrer, Bus- und LKW-Fahrer tätig, bevor es ihn ins Bestattungsgewerbe verschlug, in dem er 15 Jahre lang tätig war. Als „Spätberufener“ studierte er Psychologie und gründete das „Institut für Thanatologie“ in Linz. Neben seiner umfassenden Vortrags- und Lehrtätigkeit zum Thema „Umgang mit dem Tod“ begleitet er Menschen als Thanatologe und Notfallpsychologe.

Anita Groß studierte Germanistik, Skandinavistik und Geschichte in Wien und Schweden. Sie ist Medizinjournalistin und Freiwillige im Rettungs- und Besuchsdienst. Ihre erste Leiche sah sie als Kind – die in einer Stube aufgebahrte Nachbarin. „Geh ruhig hin“, ermutigte ihre Oma sie damals.

Blick ins Buch

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Letzte-Hilfe-Kurs

€ 22,00
Hardcover
13,5 x 21,5 cm; 176 Seiten
ISBN 978-3-222-13632-0
Erscheinungstermin: 26/09/2019
Sofort lieferbar
€ 17,99
E-Book - EPUB
13,5 x 21,5 cm; 176 Seiten
ISBN 978-3-99040-526-0
Erscheinungstermin: 14/10/2019
Sofort lieferbar
€ 17,99
E-Book - Kindle
13,5 x 21,5 cm; 176 Seiten
ISBN 978-3-99040-527-7
Erscheinungstermin: 14/10/2019
Sofort lieferbar
9783222136320 - Letzte-Hilfe-Kurs
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