€ 27,00
Hardcover
17 x 24 cm; 192 Seiten
ISBN 978-3-222-15053-1
Erscheinungstermin: 26/03/2020
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Warum wurde Sisi ermordet?

Anarchistische Gewalt wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts zum Schrecken der bürgerlichen Welt. „Kein Stein soll auf dem anderen bleiben!“, lautete eine Parole. Anschläge mit Gift, Dolchen und Bomben gegen Monarchen und Präsidenten erschütterten Europa. In der langen Liste anarchistischer Morde wurde Kaiserin Elisabeth das erste weibliche Ziel. Die unglückliche Frau Franz Josephs starb gleichsam stellvertretend, als Symbolfigur des Hauses Habsburg. Dabei lebte sie zurückgezogen, spielte in der Politik keine Rolle und galt als scharfe Kritikerin von Adel und Kirche. Anna Maria Sigmund „ermittelt“ anhand des Obduktionsberichtes und anderer Quellen mit kriminalistischem Spürsinn zu den Tatumständen und zeichnet ein packendes Bild der narchistischen Szene im „Jahrzehnt der Bomben“.

• Eine packende Tatortgeschichte, aufgerollt anhand von Sisis Obduktionsbericht
• Das Jahrzehnt der Anarchie in Europa neu erzählt
• Warum Sisi die falsche Zielperson war: ihre Rolle als Kritikerin von Adel & Kirche

Anna Maria Sigmund ist promovierte Historikerin, Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtswissenschaften der Universität Wien und freie Wissenschaftsjournalistin. Sie lebt in Wien. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a.: „Die Frauen der Nazis I–III“, „Die verschollenen Tagebücher Franz Josephs“, „Des Führers bester Freund“.

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