Mit diesen einfachen Tricks halten Lebensmittel gleich viel länger

Salat ist so viel mehr als bloß grüner Blattsalat, denn er wird mit den richtigen Zutaten ganz schnell zum sommerlichen Hauptgericht. Es gibt kaum ein Gericht, das es in so vielfältigen Variationen gibt wie Salat, ob mit saisonalem Gemüse, Obst oder auch etwas „anderen“ Zutaten wie Brot, Käse oder Fleisch.  Das Schöne daran: Salat ist ganz einfach zuzubereiten und es braucht eigentlich keine großen Kochkünste – die einzige „Regel“ für einen guten Salat: Die Zutaten müssen frisch und knackig sein. 

© Rupert Pessl Bild vergrößern Foto: Rupert Pessl

Damit Lebensmittel möglichst lange frisch bleiben, müssen sie auch richtig gelagert werden. Oft sind wir dazu verleitet, den gesamten Einkauf einfach in den Eiskasten zu packen, ohne darauf zu achten, was das Lebensmittel wirklich braucht, – und sind dann enttäuscht, wenn bereits am nächsten Tag das Gemüse nicht mehr knackig ist. Bei richtiger Lagerung bleiben Lebensmittel viel länger frisch: So lässt sich nicht nur nachhaltig Geld sparen und die Umwelt schonen, sondern man ist auch jederzeit bereit, einen frischen Sommersalat auf den Tisch zu zaubern.

Der Fahrplan durch den Eiskasten

Auf der Glasplatte über dem Gemüsefach ist es am kühlsten. Hier sollte alles hin, was leicht verdirbt, wie frisches Fleisch, Wurst und Fisch. Milchprodukte fühlen sich in der Mitte des Kühlschranks am wohlsten. Hier finden auch Essensreste gut Platz. Diese sollten immer abgedeckt sein, so bleiben sie länger frisch. Ins oberste Fach kommt alles, was weniger Kühlung braucht und hier sein Aroma entfalten kann: Käse und Geräuchertes, aber auch Einmachgläser. In die Tür kann alles, was unempfindlich ist und nur wenig Kühlung braucht: Eier, Butter, Senftuben und Säfte. 

Obst, Gemüse und Salat halten sich am längsten im Gemüsefach. Achtung: Karotten und Radieschen ohne Grün lagern. Dieses entzieht dem Gemüse sonst unnötig Wasser. Aber nicht alles will gekühlt werden: Vor allem exotische Obstsorten, aber auch Äpfel, Birnen, Gurken, Paprika, Tomaten, Melanzani, Zwiebeln, Knoblauch oder auch Erdäpfel gehören nicht in den Eiskasten. Zwiebeln und Knoblauch am besten in einem Keramiktopf mit Löchern aufbewahren, Erdäpfel mögen es am liebsten kühl (nicht kalt!), trocken und dunkel. Und wichtig: Tomaten und Äpfel beschleunigen den Reifeprozess anderer Obst- und Gemüsesorten und sollten daher immer getrennt aufbewahrt werden. 

Regionale Obst- und Gemüsesorten und wie sie gut gelagert werden

Äpfel gehören nicht in den Kühlschrank. Sie lassen sich am besten in dunklen, kühlen Vorratsräumen lagern.
Dabei gilt: Äpfel immer getrennt von anderem Obst oder von Gemüse aufbewahren, da sie das Reifegas Ethylen absondern und andere ethylenempfindliche Früchte dadurch schneller verderben lassen.

Beeren halten bei kühler, trockener Lagerung am längsten, am besten ungewaschen in einem flachen Behälter im Kühlschrank.

Birnen sollten nicht im Kühlschrank gelagert werden, sondern am besten in dunklen, kühlen Vorratsräumen. 

Blattgemüse wie Mangold und Spinat gehören immer in das Gemüsefach des Kühlschranks, wo sie bis zu fünf Tage frisch bleiben. 

Blattsalate gehören immer in das Gemüsefach des Eiskastens, wo sie bis zu fünf Tage frisch bleiben.
Tipp: Kopfsalat hält länger, wenn er mit frisch angeschnittenem Strunk in eine knapp bemessene Schüssel mit Wasser so gestellt wird, dass zwar der Strunk versorgt ist, die Blätter aber trocken bleiben.

Bohnen bleiben in einem möglichst luftdurchlässigen Behälter im Gemüsefach des Eiskasten etwa zwei Tage lang frisch.
Tipp: Gewelkte Bohnen werden knackig, wenn sie in eiskaltes Wasser gelegt werden.

Brokkoli fühlt sich im Gemüsefach im Eiskasten besonders wohl.

Chinakohl und Endiviensalat sollten kühl und dunkel gelagert werden, gehören aber nicht in den Kühlschrank. So halten sie sogar Monate.

Erdäpfel zählen zu den kälteempfindlichen Gemüsearten und gehören daher nicht in den Kühlschrank, sollten aber dennoch möglichst kühl und dunkel gelagert werden.

Feigen halten im Kühlschrank je nach Reifegrad etwa zwei bis zehn Tage. 

Fenchel wird am besten im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt.

Fisolen werden am besten in ein feuchtes Tuch gewickelt im Gemüsefach aufbewahrt. 

Frühlingszwiebeln halten sich im Kühlschrank maximal eine Woche lang.

Gurken sind besonders wasserreich. Sie mögen daher die Kälte nicht und gehören so auch nicht in den Kühlschrank. 

Karfiol sollte kühl, am besten in einer Frischhaltefolie im Gemüsefach im Kühlschrank, gelagert werden.

Karotten werden – ohne Grün! – am besten im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt.
Tipp: Sie schmecken frisch, wenn sie einige Minuten in ein Glas Wasser gesteckt werden.

Kirschen bleiben im Eiskasten zwei bis drei Tage frisch.

Knoblauch sollte kühl, trocken und dunkel gelagert werden. Nicht im Eiskasten, sondern am besten in einem Keramiktopf.

Kohl und Kraut werden am besten kühl und dunkel gelagert. Bereits angeschnittene Köpfe bleiben in Folie gewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks länger frisch.

Kürbisse dürfen nicht zu kühl aufbewahrt werden, da sie sonst schnell faulen. Die ideale Temperatur: 12–16 °C.

Lauchstangen am besten eng aneinander legen, in ein feuchtes Tuch einschlagen und im kühlen Keller lagern. Auch die abgeschnittenen Pflanze nicht im Eiskasten lagern.

Marillen halten im Kühlschrank etwa zwei bis zehn Tage – optimal in verschlossenen Behältern.

Melanzani gehören zu den kälteempfindlichen Gemüsearten und gehört daher nicht in den Kühlschrank.

Im Ganzen wird die Melone am besten bei Zimmertemperatur gelagert. Bereits angeschnitten hält sie mit Klarsichtfolie abgedeckt noch zwei bis drei Tage im Kühlschrank.

Nektarinen halten im Kühlschrank etwa zwei bis zehn Tage. 

Paprika wird am besten bei einer Temperatur von 5–10 °C, wenn möglich nicht im Kühlschrank, aufbewahrt. 

Paradeisern ist es im Kühlschrank zu kalt. 

Pfefferoni werden am besten bei einer Temperatur von 5–10 °C, wenn möglich nicht im Eiskasten, aufbewahrt.

Pfirsiche halten im Kühlschrank etwa zwei bis zehn Tage.

Pilze sollten in einem luftdurchlässigen Behälter im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden. Achtung: Nicht im Plastiksackerl lassen – Schimmelgefahr!

Quitten sind bei Lagerung in einem kühlen Raum bis zu acht Wochen lang haltbar.

Radieschen lassen sich am besten in ein feuchtes Küchentuch gewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Das Grün und die Wurzelstränge sollten vorher entfernt werden. Sie entziehen dem Gemüse unnötig Feuchtigkeit. Nicht mehr ganz frische Radieschen werden wieder knackig, wenn man sie einige Minuten in ein Glas Wasser taucht.

Rettich eignet sich für die Aufbewahrung im Gemüsefach, wo er drei bis vier Tage haltbar ist.

Rhabarber wird am besten in ein feuchtes Tuch gewickelt und im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt. 

Rotkraut wird je nach Saison unterschiedlich gelagert. Köpfe aus der Sommerernte halten maximal fünf bis zehn Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. Winterrotkraut hingegen hält mehrere Monate. 

Spargel hält ungeschält in ein feuchtes Tuch eingeschlagen im Gemüsefach am längsten.

Trauben halten im Kühlschrank etwa zwei bis zehn Tage.

Wurzelgemüse – Karotten, Gelbe und Rote Rüben, Petersilwurzeln, Rettich, Kohlrüben, Sellerieknollen ... – werden am besten im Gemüsefach des Kühlschranks eingewickelt in Frischhaltefolie gelagert. So wird das Gemüse feucht gehalten und bleibt bis zu drei Wochen lang frisch.

 

Zucchini sollten niemals unter 5 °C gelagert werden und halten sich daher am besten im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu einer Woche lang.

Zwiebeln sollten niemals in den Kühlschrank gegeben werden. Zur Lagerung eignet sich ein trockener, kühler und dunkler Raum mit regelmäßiger Belüftung. 

Zwetschgen halten im Kühlschrank etwa zwei bis zehn Tage. 

€ 25,00
Hardcover
19 x 24,5 cm; 160 Seiten
ISBN 978-3-222-14018-1
Erscheinungstermin: 26/03/2018
Sofort lieferbar

Comfort Salads für jeden Geschmack

Salate sind so viel mehr als grüner Blattsalat! Und ja, sie können uns satt und glücklich machen: mit saisonalen Zutaten, die für unverfälschten Geschmack bürgen, mit herrlichen Rezepten, die neu gedacht und vielseitig präsentiert werden, und mit Ideen für Varianten, die Klassiker wie Nudelsalat oder Brotsalat frisch und pfiffig interpretieren.
Arche-Noah-Koch Benjamin Schwaighofer und Genussexpertin Elisabeth Plitzka präsentieren Salatrezepte für jede Gelegenheit. Diese stillen als Hauptgericht, als Snack im Büro oder bei einem Picknick nicht nur den Hunger, sondern machen vor allem Lust auf aromatisches Experimentieren.

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Empfohlen von
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Elisabeth Plitzka ist Gärtnerin mit dem „grünen Gaumen“. Als Autorin teilt sie ihren Erfahrungsschatz zu Gemüseanbau, Wildpflanzen- und Kräuterkulinarik sowie Gartentherapie.
Benjamin Schwaighofer verantwortet die ARCHE NOAH-Gartenküche. Inmitten des üppigen Sortengartens verkocht er frisch gepflückte Obst- und Gemüseraritäten.
Gemeinsam veröffentlichten sie bereits die „Gartenküche“ (2017).

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Glückssalate, die satt machen

€ 25,00
Hardcover
19 x 24,5 cm; 160 Seiten
ISBN 978-3-222-14018-1
Erscheinungstermin: 26/03/2018
Sofort lieferbar
9783222140181 - Glückssalate, die satt machen
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